Bauwerke und Denkmäler auf Fehmarn
Der "größte Kleiderbügel der Welt" verbindet den "6. Kontinent", wie Fehmarn auch von Ihren Bewohnern genannt wird, mit dem Festland. Die Fertigstellung der Brücke 1963 hat das Leben auf der Insel gravierend verändert: Unabhängig von der beschränkten Kapazität einer Fähre, die nur zu bestimmten Zeiten fährt, wurde Fehmarn zu jeder Zeit und für jedermann zugänglich.
Die 963 Meter lange kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke überquert den 1300 Meter breiten Fehmarnsund und hat eine lichte Höhe von 23 Metern über dem Mittelwasser und bietet für den Schiffsverkehr einen Durchgang von 240 Metern Breite und eine Durchfahrtshöhe von 23m über NN. Es ist eine Stahlkonstruktion mit 21 Metern Breite, wovon 6 Meter von der Deutschen Bahn genutzt werden, und 248 Metern Spannweite der Bogenbrücke, welcher 45 Meter über der Fahrbahn seinen höchsten Punkt hat. Der Bogen ist ca. 268,5 m lang.
Am Gammendorfer Strand erinnert ein Mast an das tragische Ende der Besatzung des Segelschulschiffes Niobe. Am 26.07.1932 sank das Schiff nordwestlich von Fehmarn. Von der 109 Mann starken Besatzung kamen 69 Seemänner ums Leben.
Nachbau eines Steinzeitlichen Langbettgrabs
Am Wulfener Berg befand sich ein bedeutendes steinzeitliches Gräberfeld mit Großsteingräbern aus der Zeit von 3600 bis 3200 v. Chr. Ein Langbett der Größe 60x7m wurde in 2010 nachgebaut.
Wulfen - ganzjährig zugänglich - mehr lesen ...
Das Love-and-Peace-Festival war ein Musikfestival mit insgesamt etwa 25.000 Besuchern, das vom 4. bis 6. September 1970 auf der Insel Fehmarn beim Leuchtturm Flügge stattfand. Auf dem Festival hatte Jimi Hendrix seinen letzten Auftritt. Der Gedenkstein in der Nähe vom Campingplatz Flügger Strand erinnert an diesen letzten Auftritt.
1210 ließ Dänenkönig Waldemar II. eine mächtige Backsteinfestung mit vier Meter hohen Ringmauern für seinen Amtmann im heutigen Burgtiefe bauen, die Festung Glambeck. Ab 1558 diente Sie noch als Lagerhalle für Holz und Getreide, bis sie 1628 bei einem Kampf zerstört wurde. Die Mauersteine wurden größtenteils abgetragen und die Ruine verschwand unter Flugsand. Erst die Sturmflut am 13.11.1872 spülte sie wieder frei.
Das "Tor zum Norden" ist der Fährhafen Puttgarden. Ganze Eisenbahnzüge, Autos und Menschen verschwinden im Bauch der Schiffe und werden erst am anderen Ufer wieder herausgelassen. Im 30-Minuten Takt fahren die großen Fähren nach Rødby auf das dänische Festland... und von da aus ist es nicht weit bis zum Safaripark Knuthenborg, bis zum Freizeitpark Bonbon-Land, zum Mittelalter Dorf Nyköbing oder einfach nach Kopenhagen.
Puttgarden - ganzjährig
http://www.scandlines.de – Tel.: 01805-116688










