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Leuchttürme


Leuchtturm_FlggeLeuchtturm Flügge

1914/15 entstand direkt neben dem alten Leuchtturm von 1872 der neue Flügger Leuchtturm, der mit 37 m der höchste Leuchtturm Fehmarns ist. Umringt von dem Naturschutzgebiet Krummsteert hat dieser Leuchtturm eine der schönsten Lagen, die die Insel zu bieten hat. Da dieser Leuchtturm als einziger von Fehmarns Leuchttürmen bestiegen werden kann, sollte man sich unbedingt einmal die Mühe machen und die 162 Stufen erklimmen, um dann einen einmaligen Ausblick genießen zu können.

Flügge – von April bis Ende Oktober
Parken direkt am Leuchtturm nicht möglich, ca. 2 km Fußweg einplanen

 

Leuchtturm Marienleuchte

Fehmarns erster Leuchtturm an der Nordostecke der Insel wurde zu Ehren der dänischen Königin Marie Sophie Frederikke „Marienleuchte“ genannt. Am 28. Oktober 1832 war die Königin bei der Einweihung persönlich anwesend. Da eine erforderliche Erhöhung des Turmes wegen des schlechten baulichen Zustandes nicht möglich war, wurde 1964 nördlich des alten Turmes ein schlanker 33 m hoher Stahlbeton-Leuchtturm errichtet.

 

Leuchtturm Strukkamphuk

Eingerichtet wurde das Leuchtfeuer bei Strukkamp im Jahre 1872. Auch wenn er der kleinste seiner Art ist, so hat er doch für die Schifffahrt eine wichtige Rolle gespielt und tut dies noch heute.

 

Leuchtturm_StaberhukLeuchtturm Staberhuk

An der südöstlichen Spitze Fehmarns wurde direkt an der Steilküste 1903 mit den Bauarbeiten für den jüngsten Leuchtturm auf der Insel begonnen. Auffällig ist die besondere Stämmigkeit des Turms, da dieser keine gewöhnliche Laterne tragen sollte, sondern die gusseiserne Konstruktion des ehemaligen Leuchtturms von Helgoland. 1908 reiste der Maler Ernst Ludwig Kirchner nach Fehmarn, wo er sich beim Leuchtturmwärter von Staberhuk einquartierte.

 

Am_Leuchtturm_Westermarkelsdorf_Fotograf_Thomas_NyfelerLeuchtturm Westermarkelsdorf

Der Leuchtturm wurde an der Nordwestecke der Insel Fehmarn, hinter dem Deich, errichtet und weist der Schifffahrt als Orientierungs- und Warnfeuer den Weg in den Fehmarnbelt. Nebenan befinden sich weitere Einrichtungen der Schifffahrt und der Meteorologie.