Rapsblüte auf dem Knust

Der Knust, wie Fehmarn auch liebevoll genannt wird, „sieht zur Zeit gelb“, denn die Rapsblüte hat begonnen. Ein unbeschreiblich intensiver, angenehmer Geruch steigt einem in die Nase, wenn man auf einem der zahlreichen Fahrradwege an einem Rapsfeld entlang radelt. Von oben gleicht Fehmarn einem farbenfrohen Mosaik aus gelb und grün, umrahmt vom tiefen Blau der Ostsee. Doch der leuchtende Raps schmeichelt nicht nur unseren Augen, sondern ist nach seiner Ernte ebenso nützlich. Rapsöl ist eine beliebte Zutat in der Küche, wird oftmals noch als Geheimtipp gehandelt. Gleiches gilt für den Rapshonig, der an vielen Stellen auf der Insel erhältlich ist. Eine unserer heimischen Bäckereien stellt ein Rapshonigbrot her, die leichte Süße zaubert einen tollen Geschmack. Eine Fleischerei hat sogar Rapswurst mit Rapshonig im Sortiment. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte auf das Rapskissen zurückgreifen – die Fehmarnsche Variante der Körnerkissen. Wohl bekomms heißt es bald beim Rapsblütenfest rund um den Petersdorfer Dorfteich, das dieses Jahr zum 30. Mal stattfindet – vom 30. Mai bis zum 01. Juni. Wer spontan noch einen „dufte“ Trip zur Rapsblüte auf Fehmarn unternehmen möchte, findet hier das passende Angebot.

Hochzeitsflug der Schwäne

Zur Zeit kann man es auf der ganzen Insel wahrnehmen. Nicht nur die Menschen haben Frühlingsgefühle. Auch die Tierwelt ist etwas von der Rolle und geht auf Partnersuche. Wer die Muße, Zeit und Gelegenheit hat, aus den Hütten des NABU Wasservogelreservates Wallnau heraus unbeobachtet den Tieren zuzuschauen, kann sich nur noch wundern. Einen Hochzeitstanz der Schwäne (anders mag ich das Gesehene gar nicht ausdrücken wollen) mitzuerleben, gibt ein Gänsehaut-Gefühl. Würden wir doch alle so friedlich und sanft miteinander umgehen können, sähe manches anders aus. Die Rothalstaucher sind ebenfalls mitten in ihren Zukunftsvorbereitungen, müssen sich allerdings fast die Hälse verrenken. So kommt es jedenfalls mir als Beobachter vor – und ich werde zum Nachmachen ermuntert. Prompt drehe ich dann auch mal den Kopf auf meinem Hals in alle Richtungen, weil es bei den Vögeln einfach so unglaublich aussieht.

Strandgut als Liebeserklärung?

Wer die täglichen Zeitfenster mit Sonnenschein ausnutzen will, kann um diese Jahreszeit wunderbare Stunden auf der Insel verbringen. Man macht sich beizeiten auf den Weg. Hier sollte es zu einem ausgedehnten Spaziergang in den Norden gehen, die Nordic-Walking-Strecke mal langsam und in Ruhe genießen, die Schiffe im Belt beobachten und Licht und Luft genießen. Schön warm und muckelig angezogen, lässt es sich hier lange auf dem Deich aushalten. Das muss wohl auch zwei Menschen so gegangen sein, die sich hier getroffen haben, um ihren Gefühlen füreinander Ausdruck zu geben und die dann gerne auch andere Menschen daran teilhaben lassen wollten. Das wärs jetzt, hier zu stehen und den einen oder anderen Stein noch ein wenig zu verrücken, oder? Sie dürfen es gerne tun.

Karneval auf Fehmarn? Unbedingt ja!

132. Inselkarneval – so hieß es in diesem Jahr.
Gefeiert wird hier immer am Samstag vor dem Rosenmontag, das aber dann heftig. Am Nachmittag sind die kleinsten dran, mit Einmarsch und allem, was auch hier dazu gehört. Gefeiert wird traditionell auf dem Marktplatz von Burg, in einem riesigen geteilten Zelt. Am Abend gibt es dann zwei Locations zum Tanzen mit verschiedener Musik, so ist für jeden etwas dabei. Der Abend sieht dann den Sturm auf das Rathaus inklusive der Schlüssel-Übergabe durch den Bürgermeister vor, es gibt zuvor allerdings die Büttenreden, ohne die auch Fehmarn nicht auskommt. Anschließend marschieren Funkenmariechen, das Prinzenpaar mit Herold und die Honorationen ins Festzelt. Nach den Tanzeinlagen der Funkenmariechen im dann doch schon recht vollen Festzelt wird von den Anwesenden fleißig Karneval gefeiert.

Faszination eines Hafens

Faszination eines Hafens – hier der Kommunalhafen Burgstaaken auf Fehmarn: Jeden Tag eine völlig andere Ansicht, bedingt durch Wetter und Wind, aber auch durch die Natur und die Schiffe. Sehr interessant sind die Vögel, ob Möwen oder Kormorane, auch einzelne Graureiher sind dort anzutreffen. Und werden zur Winterzeit durch die Fischer mitversorgt. Der Fotograf hat hier das größere Problem, nämlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, das macht es ja eigentlich aus. Sind keine einlaufenden Schiffe da, gibt es auch nur eine Handvoll der fliegenden Akrobaten zu sehen, aber die gesamte Vogelschar ist auf den Punkt zur Stelle, wenn ein Fischerboot einläuft. Wer das gerne fotografiert, sollte ein Gespür dafür haben, wann die richtige Zeit ist. Oder einfach nur alles ganz entspannt genießen, sich an schöner maritimer Atmosphäre erfreuen. Und schon die nächste Gelegenheit erwarten, denn die kommt. Ganz bestimmt!
Me(e)hr davon?: www.erlebnishafen-burgstaaken.de

Fehmarn – im meer bzw. „immer“ eine Reise wert!

Im meer kalt, im meer windig, im meer ungemütlich? Sommer- und Herbstsaison  vorbei, alle Zeichen auf Winterschlaf? Keineswegs eine treffende Beschreibung für Fehmarn dieser Tage. Schließlich haben wir „im meer sonne“ nicht umsonst zu einem Leitthema unserer neuen Marke erkoren. Gleichermaßen stecken die Lage Fehmarns mitten in der Ostsee und viel Sonnenschein dahinter. Kurzum: Die für unseren „Knust“ so bekannten 2.200 Sonnenstunden gelten ganzjährig – je nach Wetterlage, versteht sich.

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