Am Wakepark Fehmarn geht es nicht darum, einzelne Runden an der Anlage zu drehen, sondern um ein richtig gut durchdachtes Angebot für ganz unterschiedliche Level. Egal ob kompletter Anfänger, sportlicher Einsteiger oder schon jemand mit Erfahrung – hier findet jeder seinen Platz auf dem Wasser. Besonders spannend finde ich, dass es ein sehr breites Kursangebot gibt. Neben klassischen Einsteigerkursen werden auch Ferienkurse angeboten, teilweise schon für Kinder ab 5 Jahren. Gerade das macht den Wakepark auch für Familien so attraktiv: Während die einen noch ihre ersten Versuche auf dem Board machen, können andere schon selbstständig ihre Runden drehen oder einfach vom Ufer aus zuschauen.
Das Ganze ist so aufgebaut, dass wirklich jeder Schritt begleitet werden kann – vom ersten Start auf dem Board bis zur sicheren Runde über die komplette Anlage. Ingesamt gibt es drei unterschiedliche Bahnen, die sich perfekt für verschiedene Fahrlevel eignen.
Bahn 1 – der Einstieg
Bahn 1 ist ganz klar der Bereich für den Anfang. Hier gibt es keine Hindernisse im Wasser, was den Einstieg deutlich entspannter macht. Durch die Geometrie des Systems schaffen es die meisten schon beim ersten Versuch, überhaupt auf dem Board zu stehen und die ersten Meter zu fahren. Genau hier werden auch die meisten Einsteigerkurse durchgeführt – ideal, um ein erstes Gefühl für Zug, Balance und Wasser zu bekommen.
Bahn 2 – der Übergang ins Park-Wakeboarden
Bahn 2 ist der nächste Schritt. Hier wird es schon etwas abwechslungsreicher, denn es gibt erste kleine Obstacles wie einen Kicker und einen Table. Die sind so platziert, dass sie Anfänger nicht stören, aber gleichzeitig den Einstieg in das klassische Park-Wakeboarden ermöglichen.
Bahn 3 – das Herzstück des Wakeparks
Bahn 3 ist die größte und technisch anspruchsvollste Bahn. Mit einer langen Strecke von über 400 Metern und verschiedenen Obstacles findet man hier die komplette Vielfalt. Besonders ist hier auch das sogenannte Bi-Level – eine Art zweistufiges System mit unterschiedlichen Wasserebenen, das sowohl für Fortgeschrittene als auch für ambitionierte Einsteiger genutzt werden kann.
Gleichzeitig ist Bahn 3 so konzipiert, dass sie flexibel genutzt werden kann – entweder als kompletter Park oder in einer reduzierten Variante für ruhigere Sessions oder spezielle Kurse.
Was ich daran besonders mag: Man kann hier wirklich Schritt für Schritt wachsen. Vom ersten Start auf Bahn 1 bis zu ersten Erfolgen auf Bahn 3 ist alles am gleichen Spot möglich – ohne den Ort zu wechseln.