© Femern A/S

Der Fehmarnbelt-Tunnel

Der Fehmarnbelt-Tunnel

 

Im Sommer 2020 haben die Bauarbeiten für den Fehmarnbelt-Tunnel begonnen. Der Tunnel verbindet Deutschland (Puttgarden) und Dänemark (Rødbyhavn) miteinander und schafft eine direkte Verbindung zwischen Skandinavien und Mitteleuropa. Gebaut wird der Tunnel von der staatlichen dänischen Gesellschaft Femern A/S. Die Fertigstellung ist für 2029 geplant.

Nach Fertigstellung wird der Fehmarnbelt-Tunnel der längste Absenktunnel der Welt und gleichzeitig der längste kombinierte Tunnel für Straße und Schiene sein.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige Informationen und weiterführende Links zum Tunnelbau sowie aktuelle Informationen zu den Baustellen und der Verkehrssituation geben. 

Der Fährverkehr von Scandlines zwischen Puttgarden und Rødbyhavn läuft während der gesamten Bauzeit ungehindert weiter.

Informationen zur deutschen Hinterlandanbindung sowie zum geplanten Fehmarnsund-Tunnel finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

18 km

lang

79

Standard-Tunnelelemente von 217m Länge

10

Spezial-Tunnelelemente mit Kellergeschoss

2029

geplante Eröffnung

7,1 Mrd €

Budget für den Bau (Preisstand 2015)

10 Min

dauert die Durchfahrt mit Auto

7 Min

dauert die Durchfahrt mit Zug

2,5 Std

dauert die Zugfahrt von Hamburg nach Kopenhagen

Von den ersten Planungen bis zur Fertigstellung

So entsteht der Tunnel im Laufe der Jahre

  • 1990er
     
    Blick auf das Meer vor Fehmarn © Tourismus-Service Fehmarn, Almut Wiemold

    Erste Vorstudien

    Erste Vorstudien für die Fehmarnbelt-Querung beginnen auf Grundlage eines dänisch-schwedischen Staatsvertrages über die Verbindung über den Öresund. Darin verpflichtet sich Dänemark gegenüber Schweden, die Möglichkeiten für eine feste Fehmarnbelt-Querung zu untersuchen und sich bei den deutschen Nachbarn dafür einzusetzen.

  • 2008
     
    Blick auf das Meer vor Fehmarn © Tourismus-Service Fehmarn, Almut Wiemold

    Unterzeichnung des Staatsvertrages

    Die Verkehrsminister Dänemarks und Deutschlands unterzeichnen den Staatsvertrag zur festen Fehmarnbelt-Querung.

  • 2008-2010
     
    Blick auf das Meer vor Fehmarn © Tourismus-Service Fehmarn, Almut Wiemold

    Machbarkeitsstudien

    Es werden umfangreiche Machbarkeitsstudien zu Umwelt, Wirtschaftlichkeit, Bodenbeschaffenheit, den technischen Lösungen und rechtlichen Fragen durchgeführt.

    Sowohl die Optionen einer Brücke als auch eines Absenk- oder Bohrtunnels wurden umfangreich analysiert und geprüft.

  • 2011
     
    Absenkung der Tunnelelemente Visualisierung © Femern A/S

    Entscheidung für Absenktunnel

    Aufgrund der Machbarkeitsstudien fällt die Entscheidung für einen Absenktunnel für die Fehmarnbelt-Querung. Gemessen an der Wirtschaftlichkeit, den Umweltaspekten und bautechnischen Risiken ist ein Absenktunnel die beste Lösung.

  • 2015
     
    Tunnelportal in Puttgarden Visualisierung © Femern A/S

    Entscheidung in Dänemark

    Am 28. April 2015 verabschiedet das dänische Parlament das Gesetz über den Bau und Betrieb einer festen Fehmarnbelt-Querung mit der dazugehörigen dänischen Hinterlandanbindung.

  • 2019
     
    Tunnelportal in Puttgarden Visualisierung © Femern A/S

    Baugenehmigung in Deutschland

    Auf deutscher Seite liegt die Baugenehmigung für den Fehmarnbelt-Tunnel vor. Das Landes Schleswig-Holstein erlässt am 31. Januar 2019 den Planfeststellungsbeschluss. Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig werden dagegen Klagen eingereicht.

  • 2020
     
    Bau des Arbeitshafens in Rødbyhavn © Femern A/S

    Baubeginn in Dänemark & Gerichtsverhandlungen in Deutschland

    Nach der Erschließung der Baustelle an Land beginnen im Juni 2020 die Offshore-Bauarbeiten auf dänischer Seite. Dort werden Molen und Kaianlagen für den temporären Arbeitshafen errichtet. In Deutschland finden im September und Oktober mündliche Verhandlungen vor dem Bundesverwaltungsgericht statt. Dieses weist am 3. November 2020 alle Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss ab. Damit gibt das höchste Verwaltungsgericht in Deutschland grünes Licht für den Bau des deutschen Teils des Fehmarnbelt-Tunnels.

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  • 2021
     
    Spatenstich für den Fehmarnbelt-Tunnel © Olaf Malzahn, Femern A/S

    Spatenstich & Baumaßnahmen an Land und Offshore

    Am 1. Januar 2021 gibt es einen virtuellen Spatenstich mit den Verkehrsministern Dänemarks, Deutschlands und Schleswig-Holsteins sowie dem EU-Koordinator für den Skandinavisch-Mediterranen Korridor.

    Ein Jahr nach Baubeginn sind die Bauarbeiten in Dänemark schon weit fortgeschritten. Dort werden nun Molen errichtet und Landgewinnungsflächen erschlossen. Auch der Umriss der dänischen Tunneleinfahrt ist schon gut zu sehen. Im Sommer beginnen die Offshore-Bauarbeiten entlang der Tunneltrasse mit dem Aushub des Tunnelgrabens. Die Baustelle an Land auf deutscher Seite wird eingerichtet und der Bau am Arbeitshafen bei Puttgarden beginnt. Der offizielle Spatenstich auf deutscher Seite findet am 29. November 2021 statt. Auf dänischer Seite beginnt die Errichtung der Tunnelfabrik und der Arbeitsunterkünfte.

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  • 2022
     
    Baustelle bei Puttgarden im Juli 2022 © Femern A/S

    Arbeitshäfen, Tunnelgraben und -fabrik

    Der Aushub des Tunnelgrabens und die Landgewinnung werden fortgeführt, ebenso die Arbeiten an den Arbeitshäfen und der Tunnelfabrik. Auf der deutschen Seite starten die Arbeiten am Tunnelportal, der künftigen Ein- und Ausfahrt des Tunnels.

  • 2023
     
    Baustelle bei Puttgarden im Juli 2022 © Femern A/S

    Inbetriebnahme des Arbeitshafens in Puttgarden

    Der Arbeitshafen bei Puttgarden soll in Betrieb gehen. Über den Arbeitshafen soll der Großteil des Baumaterials für die deutsche Tunnelbaustelle angeliefert werden.

    Die Baumaßnahmen an den Tunnelportalen und der Tunnelfabrik in Rødbyhavn werden fortgeführt.

  • 2024-2026
     
    Absenkung der Tunnelelemente Visualisierung © Femern A/S

    Fertigung & Absenkung der Tunnelelemente

    Durchschnittlich 2 Tunnelelemente pro Woche sollen in der Fabrik in Rødbyhavn gefertigt und in den ausgehobenen Tunnelgraben abgesenkt werden.

  • 2027-2028
     
    Fehmarnbelt-Tunnel Visualisierung © Femern A/S

    Ende der Offshore-Bauarbeiten & Ausstattung des Tunnels

    Die Offshore-Bauarbeiten im Fehmarnbelt sollen dann planmäßig beendet sein. Die Baumaßnahmen gehen an Land und im Tunnel weiter.

    Schon während der Tunnel noch nicht durchgängig hergestellt ist, erfolgt die Ausstattung mit den notwendigen technischen Anlagen. Anschließend findet eine ausführliche Testphase und die Abnahme aller technischen Einrichtungen sowie der Sicherheits- und Rettungsprozeduren statt.

  • 2029
     
    Tunnelportal in Puttgarden Visualisierung © Femern A/S

    Fertigstellung & Eröffnung

    Im Jahr 2029 soll der Fehmarnbelt-Tunnel fertiggestellt, eröffnet und somit für den Verkehr freigegeben werden.

So wird der Fehmarnbelt-Tunnel gebaut:

 

Hier finden Sie außerdem eine Übersicht über den Bauablauf.

Der aktuelle Baufortschritt

Wie ist der aktuelle Stand und welche Arbeiten werden derzeit ausgeführt? 

Informationen zu den momentan durchgeführten Arbeiten und dem aktuellen Baufortschritt in Puttgarden finden Sie im Baublog von Femern A/S.

Sie interessieren sich für den allgemeinen Fortschritt des gesamten Projektes, auch auf dänischer Seite? Hier finden Sie Informationen zum allgemeinen Projektstand

Sie können den Bau außerdem in verschiedenen Livestreams von der Baustelle verfolgen. Rund um die Baustelle bei Puttgarden finden Sie außerdem Informationstafeln von Femern A/S.

Infocenter zum Fehmarnbelt-Tunnel in Burg auf Fehmarn
© Femern A/S

Infocenter zum Fehmarnbelt-Tunnel

In zwei Infocentern, in der Ohrtstraße 40 in Burg und auf dänischer Seite in der Havnegade 2 in Rødbyhavn, können Sie mehr über den künftigen Fehmarnbelt-Tunnel und dessen Bau erfahren. Sie erhalten dort umfassende Informationen rund um das gesamte Projekt und in Burg außerdem zu den geplanten Vorhaben der deutschen Hinterlandanbindung. Der Eintritt ist frei. In Rødbyhavn gibt es zudem eine Besucherplattform, von der aus Sie die Arbeiten an Land und auf See anschauen können.

Wichtige Informationen für…

Anwohner/-innen

Für Nachbarn der Baustelle auf Fehmarn hat Femern A/S mehrere Informationskanäle eingerichtet, um über laufende und anstehende Bauaktivitäten sowie mögliche Beeinträchtigungen zu informieren. Dazu gehören

  • ein Nachbarschafts-Newsletter
  • ein SMS-Infodienst
  • ein Nachbarschafts-Telefon, das rund um die Uhr erreichbar ist (Tel. 04371 / 888 88 94)

Der Bürgerbeauftragte, Holger Marohn, ist zudem regelmäßig in den umliegenden Dörfern unterwegs. Wenn Sie Fragen oder Anliegen haben, sprechen Sie ihn gerne direkt an. Sie erreichen ihn auch tagsüber über das o.g. Nachbarschafts-Telefon.

Alle Informationen für Nachbarn
Schifffahrt und Wassersportler/-innen

Die Offshore-Arbeitsbereiche im Fehmarnbelt werden entsprechend dem Baufortschritt entlang der Tunneltrasse verlegt. Bei den Arbeitsgebieten handelt es sich um Sperrgebiete, die nur von am Bau beteiligten Fahrzeugen befahren werden dürfen. Die Arbeitsbereiche werden mit gelben Sperrgebietstonnen gekennzeichnet.

Der Schiffsverkehr im Fehmarnbelt wird nicht beeinträchtigt und der Verlauf des Schifffahrtsweges bleibt unverändert. Der Verkehr wird während der Bauphase jedoch um die Arbeitsgebiete herumgeführt. Auch außerhalb der Arbeitsgebiete ist zudem mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen von Arbeitsschiffen zu rechnen. 

Um die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs sicherzustellen, wird die maritime Verkehrssicherung durch das eigens hierfür eingerichtete Vessel Traffic Service (VTS Fehmarnbelt) durchgeführt. Das VTS wird während der gesamten Bauzeit in Betrieb sein. Es ist eine deutsch-dänische Einrichtung und wird von Behörden beider Länder betrieben. Allen Schiffen, die in den Fehmarnbelt einfahren, wird dringend empfohlen, sich über „Fehmarnbelt Traffic“ auf UKW-Kanal 68 zu melden.

In der Nähe der Arbeitsbereiche ist rund um die Uhr ein Assistenzschlepper stationiert, falls Fahrzeuge einen technischen Defekt erleiden, der zur Manövrierunfähigkeit führt. Außerdem gibt es vier Verkehrssicherungsschiffe mit Vertretern deutscher und dänischer Behörden. Sie sind Teil des VTS Fehmarnbelt und werden entsprechend der Verkehrssituation eingesetzt. 

Die nautischen Veröffentlichungen und die Verkehrszentralen (VTS Vessel Traffic Service) informieren über die aktuelle Situation und die Positionen der Arbeitsbereiche.

Fährhafen Puttgarden mit Scandlines Fähre
© Scandlines Deutschland GmbH

Scandlines Fähren

Die Fähren der Scandlines bringen Sie auch während des Tunnelbaus weiterhin wie gewohnt regelmäßig von Puttgarden nach Rødby und wieder zurück.

Am einfachsten nutzen Sie direkt den Buchungslink, über den Sie auf einfachem und sicherem Wegen zum Buchungsportal von Scandlines gelangen. Über den Link ist die Zahlung nur per Kreditkarte möglich. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, die Fährtickets direkt bei uns vor Ort in den Tourist-Informationen zu kaufen. Dort ist auch die Zahlung in bar oder per EC-Karte möglich. Hinweise zur Vermittlung der Fährtickets finden Sie hier.

Die deutsche Hinterlandanbindung

Mit dem Bau der festen Fehmarnbelt-Querung wird auch die sogenannte Hinterlandanbindung ausgebaut. Damit soll die Anbindung auf deutscher Seite an den Tunnel für den Straßen- und Eisenbahnverkehr sichergestellt werden. Auch in Dänemark findet ein Ausbau der Hinterlandanbindung statt. Dies ist jeweils im Staatsvertrag zum Fehmarnbelt-Tunnel vereinbart. 

Die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite umfasst im Wesentlichen drei Maßnahmen: den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden, eine neue Fehmarnsund-Querung sowie den Ausbau der B 207.

 

Sanierung der Fehmarnsundbrücke

Von 2020 bis voraussichtlich 2024 erfolgt eine Grundsanierung der Fehmarnsundbrücke, um diese weiterhin für den "langsamen", regionalen Verkehr zu erhalten. 

Schienenersatzverkehr zwischen Lübeck und Fehmarn

Ab dem 31. August 2022 wird der Zugverkehr nach Fehmarn für ca. 5 Jahre eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt verkehren komfortable Doppelstock-Reisebusse im Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Lübeck und Puttgarden, mit Zwischenstopps in Haffkrug, Lensahn, Oldenburg (Holst.), Großenbrode und Fehmarn-Burg.

Die SEV-Linie heißt „Bus X85“ und Tickets für die Fahrt können über die gewohnten Verkaufsstellen der Deutschen Bahn erworben werden (Automaten, Ticketcenter, Website oder DB Navigator App). 

Die SEV-Busse verkehren tagsüber (zwischen 6 und 23 Uhr) stündlich zwischen Lübeck und Puttgarden. Die Fahrt dauert:

  • von Lübeck nach Puttgarden: 1:49 Std.
  • von Lübeck nach Fehmarn-Burg: 1:36 Std.

Bitte beachten Sie, dass die Fahrrad-Mitnahme im SEV nur sehr begrenzt möglich ist. Die Busse sind mit Fahrradheckträgern ausgestattet, mit denen 5 Fahrräder transportiert werden können. Die Mitnahme von E-Bikes, Dreirädern, Tandems etc. ist aus Platz- bzw. Gewichtsgründen leider nicht möglich. Auf Fehmarn haben Sie in verschiedenen Orten die Möglichkeit, Fahrräder auszuleihen. Hier finden Sie eine Übersicht der Fahrradvermietungen auf Fehmarn

Die genauen Fahrtzeiten finden Sie auf www.bahn.de. Hier können Sie auch Ihre Zug- und SEV-Verbindung von Ihrem Heimatort bis nach Fehmarn als ein zusammenhängendes Ticket buchen. 

FAQ zum Schienenersatzverkehr finden Sie auf www.fehmarn.de/anreise

Ticket buchen
Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden

Die Bahnstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden wird zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Durch den Ausbau entsteht eine direkte und schnelle Zugverbindung zwischen Hamburg, Lübeck und Kopenhagen, sowohl für Reisende, als auch für Pendler und den Güterverkehr.

Der Streckenverlauf wird stellenweise verlegt. Von der insgesamt 88 km langen Strecke werden 55 km neu gebaut. Hinzu kommen außerdem 6 Haltepunkte, die verlegt oder neu gebaut werden.

So wird u.a. Großenbrode künftig nördlich umfahren und es entsteht ein neuer Bahnhof für den Fernverkehr „Großenbrode-Heiligenhafen“. Die neue Zugverbindung wird ab Großenbrode durch einen neuen Fehmarnsund-Tunnel führen. Nähere Informationen dazu finden Sie im übernächsten Abschnitt. 

Der Bahnhof in Burg bleibt für den Regionalverkehr erhalten. Der Bahnhof in Puttgarden wird in Zukunft wegfallen. Gäste, die mit dem Fernverkehr anreisen, nutzen in Zukunft den Bahnhof Großenbrode-Heiligenhafen.

Zwischen Lübeck und Fehmarn-Burg wird sich die Fahrzeit nach dem Schienenausbau von derzeit 1:28 Std. auf nur noch 49 Minuten verkürzen. Außerdem wird es wieder einen grenzüberschreitenden Regional- und Fernverkehr zwischen Deutschland und Dänemark geben. 

Der Ausbau der Schienenanbindung beginnt im September 2022. Ab diesem Zeitpunkt wird der Zugverkehr nach Fehmarn für die nächsten 5 Jahre eingestellt. Ein Schienenersatzverkehr mit komfortablen Reisebussen wird ab Lübeck Hbf eingerichtet. Weitere Informationen hierzu finden Sie im nächsten Abschnitt.

Zuständig für den Ausbau der Schienenanbindung ist die DB Netz AG.

Ausführliche Informationen
Eine neue Fehmarnsundquerung

Auch im Fehmarnsund wird ein Absenktunnel entstehen, durch den zukünftig der überregionale Straßen- und Zugverkehr vom Festland auf die Insel und weiter zum Fehmarnbelt-Tunnel gelangt. Der Tunnel im Fehmarnsund wird 1,8 km lang sein und westlich der Fehmarnsundbrücke verlaufen. Wie auch der Fehmarnbelt-Tunnel bekommt er vier Fahrstreifen für die Straße sowie zwei Bahngleise. 

Die Fehmarnsundbrücke – das Wahrzeichen der Insel – bleibt für Fußgänger, Radfahrer und den regionalen, „langsamen“ Straßenverkehr erhalten.

Die 1963 in Betrieb genommene Fehmarnsundbrücke wird aufgrund ihres Alters und der geringen Breite mit nur einer Fahrbahn pro Richtung und einer eingleisigen Bahnstrecke dem Verkehrsaufkommen nach Eröffnung des Fehmarnbelt-Tunnels nicht mehr gerecht. Daher wurden ab 2014 verschiedene Möglichkeiten für die Querung des Fehmarnsunds geprüft (Absenktunnel, Bohrtunnel, Brückenneubau oder zwei parallele Brücken). Die Entscheidung ist auch auf dieser Seite der Insel für einen Absenktunnel gefallen. Die alte Fehmarnsundbrücke wird für den langsamen Verkehr saniert und bleibt erhalten.

Der Absenktunnel wird von der DB Netz AG und DEGES geplant und realisiert.

Ausführliche Informationen
Ausbau der B 207 zwischen Heiligenhafen und Puttgarden

Die B 207 wird zwischen Heiligenhafen-Ost und Puttgarden auf 16,3 Kilometern vierspurig mit Seitenstreifen ausgebaut. Die vier bestehenden Anschlussstellen auf diesem Abschnitt werden entsprechend angepasst. Neue Anschlussstellen werden nicht hinzukommen. Der Ausbau der B 207 findet „unter Verkehr“ statt. 

Seit August 2008 besteht für diese Maßnahme Baurecht. Die Baugrunderkundungen bei Großenbrode wurden im Mai 2022 abgeschlossen. Im Frühjahr 2023 sollen die Bauarbeiten für den Ausbau der B 207 bei der Anschlussstelle Puttgarden beginnen.

Die Fertigstellung soll parallel zur Eröffnung des Fehmarnbelt-Tunnels in 2029 erfolgen.

Ausführliche Informationen

Die neue Fehmarnsundquerung:

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